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GRIPS
Qualitätsmanagement

GEWATEC CAQ

GRIPS ist ein modernes Qualitätsmanagementsystem das alle Anforderungen der Automobilzulieferindustrie und der Medizintechnik erfüllt. Mit GRIPS haben Sie die Qualität Ihrer Produkte immer fest im Griff und erfüllen alle Anforderungen der Normen VDA, ISO, QS9000 und TS16949 und der FDA. GRIPS ist ein umfassendes produkt- und prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem zur Übewachung und Steuerung Ihrer Fertigung. Die Integration weiterer QM-Module ermöglicht ein effizientes Arbeiten in den Bereichen Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement.

EMP (Erstmusterprüfbericht)

Mit der Erstellung des Erstmusterprüfberichtes erbringt der Lieferant den Nachweis, dass seine Produkte die vom Kunden geforderten Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Freigabeverfahren nach den aktuellen Normen und Vorgaben, umfassen sowohl die Produkt- als auch die Produktionsprozess-Freigabe. Die QDX-Schnittstelle ermöglicht den digitalen Datenaustausch von Erstmusterprüfberichten über SupplyOn.

Sie haben die Möglichkeit die Erstmusterprüfberichte in GRIPS- EMP sowohl als Lieferant als auch als Abnehmer bearbeiten zu können. Die Abläufe der Erstmusterprüfberichtserstellung wird stetig an die aktuellen Normen ( VDA 5. & 6. Auflage, QS9000/ PPAP, IATF 16949) angepasst.

QDX: Datenschnittstelle

Die Firma BOSCH ermöglicht seit dem 01.09.2014 die weltweite elektronische Abwicklung des kompletten Erstmuster-Prüfberichtsprozesses mit dem BOSCH Webportal über SupplyOn. In Zusammenarbeit mit der Fa. BOSCH haben wir seit 2012 eine BOSCH QDX-Komfortschnittstelle entwickelt, über die Sie Ihre Erstmusterberichte bequem austauschen können.

Dabei wird der gesamte Bemusterungsprozess mit folgenden Funktionen unterstützt:

  • Import BOSCH EMPB-Sollbericht
  • Export Ihres EMPB-Istberichtes
  • Import der BOSCH Entscheidung
  • Nestbemusterungen

EMP Stempelsoftware, die grafisch interaktive Erstbemusterung

Die integrierte  Stempelsoftware unterstützt Sie bei der effizienten Stempelung der Zeichnungen sowie das automatische Generieren der Prüfmerkmale aus der Zeichnung. Maß- und Toleranzwerte sowie Stempelnummern und Merkmalspositionen werden direkt aus der Zeichnung importiert.

PMV (Prüfmittelverwaltung)

Qualitätssicherung setzt voraus, dass die verwendeten Prüfmittel einer ständigen Überwachung und Kalibrierung unterzogen werden. In der GRIPS-Prüfmittelverwaltung werden sämtliche Prüfmittel normgerecht erfasst und rationell verwaltet. Die stetige Überwachung von Prüffälligkeiten sowie die Überwachung des Einsatzortes sind standardmäßig in die GRIPS-Prüfmittelverwaltung eingebunden. Über die Prüfmittelbewegung können die Prüfmittel konkreten Personen bzw. Arbeitsplätze zugewiesen werden. Außerdem sind Anbindungen von unterschiedlichen Werkzeugschränken obligatorisch. Prüfmittelfähigkeitsuntersuchungen nach den unterschiedlichen Verfahren nach MSA können optional durchgeführt werden.

PMÜ (Prüfmittelüberwachung)

Über die GRIPS- PMÜ können Kalibrierungen auf Basis allgemeingültiger Kalibrierpläne nach VDI/ VDE / DGQ 2618 oder individuell angepassten Kalibrierplänen durchgeführt werden. Die Überwachungshistorie erlaubt die Auswertung prüfmittelspezifischer Kalibrier- und Nutzungsdaten sowie:

  • Statushistorie
  • Kostenerfassung- und auswertungen

PPV Prüfplanverwaltung

In der GRIPS Prüfplanverwaltung werden die Prüfpläne mit den jeweiligen Arbeitsvorgängen und den zugehörigen Merkmalen angelegt. Über kontextbezogene Menüs wird der Anwender schnell und effizient durch die Erstellung der Prüfpläne geführt. Die Erstellung normgerechter Formulare bspw. eines Controlplanes, ist im Umfang der Standardsoftware enthalten. Die einfache Kennzeichnung als Familienprüfplan erlaubt die Übertragung aller oder einzelner Merkmale. Die Verknüpfung der Merkmale in den Prüfplänen ist leicht ersichtlich. Änderungen eines Familienmerkmals werden in alle verknüpften Merkmale übernommen.

Die GRIPS-Prüfplanung umfasst sowohl die Erstellung prozessbegleitender Prüfpläne (SPC) als auch Warenein- und Warenausgangsprüfpläne unterschiedlichster Prüfschärfen und -methoden. Das Zusatzmodul GIP (grafische interaktive Prüfplanung) unterstützt den Werker durch die Visualisierung einzelner Messschritte. Eines der Alleinstellungsmerkmale an der GEWATEC-Lösung ist die optionanle Verknüpfung von GRIPS und PROVIS. So können beispielsweise beim Anstempeln der Fertigungsaufträge in der Produktion automatisch Prüfauträge generiert werden. Auch die speziell im Kunststoffspritzguss angewandte nestbezogene Messdatenerfassung ist in der Standardsoftware möglich.

QDE Qualitätsdatenerfassung

Unabhängig der an die GEWATEC-Software angebundenen Prüfmittel wird der Werker über grafisch interaktive Dialoge durch den Messvorgang geführt. Die in den Messvorgang eingebette Regelkarte visualisiert den Prozessverlauf des entsprechenden Merkmales. In dem geöffneten Messfenster wird das zu prüfende Merkmal sowie  das zu verwendende Prüfmittel angezeigt. Etwaige Toleranzverletzungen werden farblich gekennzeichnet. Bemerkungen und Maßnahmen können in der Regelkarte festgehalten werden und geben Aufschluss über Prozessänderungen und deren Ursachen. Die integrierte Nestverwaltung navigiert den Werker durch die Messaufgabe bei Kunststoffspritzgussteilen.
Weitere interessante Features sind die
Überwachung der Prüfintervalle sowie die Anbindung unterschiedlichster Prüfmittel (Handmessmittel, Messmaschinen, u.ä.)

    QSTAT: Qualitätsstatistik
    Verteilungen von Kenngrößen:

    -t-Verteilung (Student-Verteilung)
    -Chi-Quadrat-Verteilung
    -F-Verteilung

     Kontinuierliche Verteilungen:
    -Normalverteilung
    -logarithmische Verteilung
    -Weibull-Verteilung
    -Rayleigh-Verteilung
    -Betragsquadrat 1. Art
    -Johnson Transformation

     

     

    Numerische Testverfahren:
    I. Test auf Normalverteilung:
    -Chi-Quadrat-Anpassungstest
    -d’Agostino-Test
    -Epps-Pulley-Test
    -Shapiro-Wilk-Test
    -Test auf Asymmetrie
    -Test auf Kurtosis
    -Kolmogoroff-Smirnoff-Test
    II. Vergleich von Varianzen und Mittelwerten bei normalverteilten Messreihen :
    -F-Test
    -Bartlett-Test
    -t-Test
    -Anova-Test
    III: Vergleich von Varianzen und Mittelwerten bei nicht normalverteilen Messreihen :
    -Test von Kruskal u. Wallis
    -Test von Levene

    QST Auswertung, Statistik

    In dem Modul QST können im Vorfeld erfasste Messwerte in unterschiedlichen Verfahren statistisch ausgewertet werden. Die Auswertung erfolgt direkt auf der entsprechenden merkmalbezogenen Regelkarte. Die errechneten Kennzahlen geben Aufschluss über die Stabilität sowie die Prozessfähigkeit des jeweiligen Prozessmerkmales. Dabei hat der Anwender die Möglichkeit neben der Prozessfähigkeitsuntersuchung (cp/ cpk) auch Maschinenfähigkeitsuntersuchungen (cm/ cmk) durchzuführen. Die Erstellung von Messprotokollen nach der Warenein- und ausgangsprüfung erfordert nur wenige Klicks. Urwertlisten können direkt aus der Regelkarte sowie über individuell angepasste Reporte aufgerufen werden.  Die Auswertung der Messwerte in unterschiedlichen Regelkarten (Xquer/ S/ R) sowie unterschiedlichen Verteilungsarten erlaubt ein hohes Maß Flexibilität der Qualitätsbetrachtung.  Kurzauswertungen erlauben einen schnellen Überblick der wichtigsten Statistischen Kenngrößen. Bei der Auswertung von SPC-Prüfaufträgen besteht die Möglichkeit Eingriffsgrenzen aufgrund des Prozessverlaufes neu zu berechnen sowie die Prozesse in unterschiedlichen Darstellungsformen (Regelkarten/ Histogramm/ Wahrscheinlichkeitsnetz) zu visualisieren. Folgende zusätzliche Hinweise sind in der Standardsoftware integriert:

    • cpk/cmk-Warnungen
    • Meldung von Prüffälligkeitsüberschreitungen

    REKLA Reklamationsbearbeitung

    In der GEWATEC Reklamationsbearbeitung können sowohl externe Lieferanten- und Kundenreklamationen, als auch interne Reklamationen verfasst und verwaltet werden. Kundenreklamationen werden nach strukturierten Standards aus der Automobilindustrie, der 8D-Methode oder nach der 5W-Methode bearbeitet und dokumentiert. Lieferantenreklamationen sowie interne Reklamationen werden in einem Prüfbericht detailliert beschrieben und an den entsprechenden Verantwortlichen versandt. Der Druck von Sperrkarten erlaubt die visuelle Kennzeichung reklamierter Ware. Alle reklamationsbedingten Kostenarten werden in der jeweiligen Reklamation erfasst, aufsummiert und stellen somit die Basis detaillierter Kostenauswertung dar. Die in der Reklamation angelegten Maßnahmen werden über das zentrale Maßnahmenmanagment dem jeweiligen Verantwortlichen gemeldet und überwacht. Der direkte Zugriff von der Reklamation in die Lager- und Fertigungsübersicht des jeweiligen Artikels in GPPS ermöglicht einen schnellen Überblick. Beanstandungen aus Kundenreklamationen können im Bedarfsfall direkt an den Lieferanten weitergeleitet werden. Umfassende Auswertungen unterstützen den Anwender bei der Analyse unterschiedlichster Kriterien. 

    • Ablehnung
    • Sonderfreigabe
    • Reklamationsvorschlag aus QDEKorrekturmaßnahmen
      Rekla-Web-Client
      .
    • mehr

    FMEA

    Prozess-FMEA (VDA)
    Produkt-FMEA (VDA)
    Wissensbasis
    Maßnahmenverfolgung
    RPZ
    Terminüberwachung
    Bewertungskataloge
    Funktionsübernahme aus der Prüfplanung
    Datenübernahme aus der Reklamationsbearbeitung
    Vorkommnisse
    Statusvergabe
    o.

    LBEW (Lieferantenbewertung)

    Lieferanten/Artikel-Auswahl
    Bewertung der
    -Produktqualität
    -Liefertreue
    -Liefermenge
    Berechnung der Qualitätswertzahl
    Produkt/Termin/Menge

    Audit/ -management

    Fragenkatalog
    Auditplan
    Interne/Externe Audits
    System-,Prozess-,Produktaudit
    Maßnahmenverfolgung
    Bewertungszahl

    APQP

    “Advanced Product Quality Planning” gründet auf der ehemaligen QS 9000 und ist ein Werkzeug für das Projektmanagement für die Produkt- und Qualitätsplanung . Heute gehört APQP als ein mögliches Core tool zum Forderungskatalog der IATF 16949 im Bereich der Qualitätsvorausplanung.

    Ziel ist die Fehlervermeidung mittels einer einheitlichen, produktbezogenen
    Dokumentationsstruktur/-hierarchie, die dem Anwender die notwendige
    Transparenz über das Herstellgeschehen liefert. Dadurch soll die Produktionslenkung
    vereinfacht werden. Alle projekt- und produktrelevanten Informationen und Dokumente
    werden zentral geplant, überwacht und verwaltet.

    APQP basiert auf dem GEWATEC-Planungs-TOOL KapPlan.

    Messrechner, Messmittelinterface, Messmittelmultiplexer

    Der GEWATEC IC3015/17 lässt sich in einen kompakten Messplatz verwandeln. Messrechner und Multiplexer für Mitutoyo Digimatic, Opto-RS232, und Messtaster von Heidenhain, Sylvac sind in die Messvorrichtung komplett integriert. Die Ablage kann die üblichen Standardmessmittel aufnehmen.

    Der Meßplatz ist über LAN oder WLAN mit dem Datenbankserver verbunden und speichert alle Messdaten online ab.

    – 8 x Mitutoyo Digimatic Schnittstelle integriert .

    Siehe auch GEWATEC-Industrie-Computer (IPC)

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